Juleica - Allgemeines

Juleica - Allgemeines

Der Erwerb der Jugendgruppenleiter/in-Card (=Juleica) als Ziel der hier beschriebenen Gruppenleiterausbildung ist von institutioneller Seite, der ausstellenden Behörde, an bestimmte Inhalte und Standards gebunden. Jedoch basieren diese wiederum auf weitergehenden Werten und Kompetenzen, die mit diesen Standards in der Ausbildung verbunden sind. Diese Schlüsselkompetenzen, die eine Jugendgruppenleiterin/ein Jugendgruppenleiter erwerben muss, bieten ein neues Lernfeld für Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Duisburg-Mitte, das sie nur in einer der artigen außerunterrichtlichen Tätigkeit, wie dem Leiten einer Arbeitsgemeinschaft, erwerben können.

Durch die Integration der bewegten Mittagspause in den Schulalltag und der daraus resultierendenQualifizierung der AG-Leiterinnen und -Leiter erweitert die Schule ihren Lernbereich um einen Aspekt, der originär der außerschulischen Bildung zugeschrieben wird. Die sich als AG-Leitung engagierenden Schülerinnen und Schüler können grundlegende Schlüsselqualifikationen innerhalb des geschützten Raumes Schule erwerben. Im Vordergrund der Qualifizierungsmaßnahme steht die Erweiterung einer Handlungskompetenz zum Gruppenleiten, welche sich sich aus dem Zusammenwirken von Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Fachkompetenz entwickeln.


„Die Auseinandersetzung mit Fachwissen, die Auseinandersetzung mit dem Umfeld und zuletzt der ‚Umgang mit sich selbst’ machen eine Persönlichkeit (Individuum) aus.“ Diese Kompetenzziele unterstützen den Erziehungsauftrag der Schule, denn „Schülerinnen und Schüler werden befähigt, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen [...] Leben teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten.“ Diese Forderung stammt aus dem NRW Schulgesetz und untermauert eine der drei Grundkompetenzen zur Qualifikation als Gruppenleiter – die Sozialkompetenz. Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Gruppe bzw. in der AG sowie der Umgang miteinander im Leitungsteam erfordert ein hohes Maß an Sozialkompetenz. In seiner Tätigkeit als Betreuer muss der Gruppenleiter Kinder und Jugendliche motivieren, sie einfühlend verstehen, sie begleiten sowie Hilfen zur Konfliktlösung anbieten. Somit ist unter Sozialkompetenz die Fähigkeit zu verstehen, sich kompetent in einem sozialen Umfeld in Kontakt zu verhalten. Diese Kompetenz zeigt sich in Fähigkeiten wie der Team- und Kooperationsfähigkeit sowie der Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit. Ein wichtiges Ziel der Ausbildung zum Gruppenleiter ist durch die Stärkung der einzelnen Kompetenzen eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Eigenverantwortlichkeit der zukünftigen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter zu erreichen. Dabei wird sich an den Wünschen und Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer), denn nur durch die Erkenntnis, dass die Ausbildung sowie die Tätigkeit als Gruppenleiterin oder Gruppenleiter auch für sich selbst als Person gewinnbringend ist, entsteht die intrinsische Motivation der Einzelnen/des Einzelnen und lässt den Sinn und Spaß an der Tätigkeit zu.

Impressionen

  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow

aktuelle Termine:

Video

Sponsoren

freshbank.gif

 espadu

K800 FitdurchdieSchule logo