Menü Schließen

Schulaustausch Nord-Mazedonien (28.01.-01.02.2026)

Am Mittwoch, 28.01., begann unsere Reise nach Nord-Mazedonien vom Duisburger Hauptbahnhof aus. Mit zehn Schüler*innen aus beiden Abteilungen machten wir uns auf dem Weg zum Flughafen Düsseldorf und flogen mit einem Zwischenstopp in Frankfurt weiter nach Skopje. Vor Ort wurden unsere Schüler*innen von ihren Austauschpartner*innen sowie ihren Gastfamilien sehr herzlich empfangen. Viele hatten bereits im Vorfeld privat Kontakt gepflegt, sodass das Wiedersehen sehr emotional ausfiel. 

Am Donnerstag, 29.01., stand nach einigen Unterrichtsstunden ein Besuch beim Bürgermeister des Stadtbezirks Karpos, Herrn Lukrovski, auf dem Programm. Die Gemeinde Karpos ist Schulträger unserer Partnerschule „Vlado Tasevski“. Die Schüler*innen beider Schulen hatten die Gelegenheit, die Aufgaben des Bürgermeisters kennenzulernen. Darüber hinaus lobte der Bürgermeister den internationalen Austausch beider Schulen und unterstrich, dass es sich um die einzige Schulpartnerschaft der Gemeinde mit einer ausländischen Schule handelt. Im Anschluss hatten die Schüler*innen Gelegenheit, Fragen zu stellen, unter anderem zu Themen wie dem Schulleben an der Partnerschule, sicheren Schulwegen, der schulischen Ausstattung – beispielsweise im Bereich des Sportunterrichts – sowie die Unterstützungsmöglichkeiten der Gemeinde für den weiteren Austausch. Der Besuch bot den Schüler*innen zudem die Gelegenheit, kommunalpolitische Strukturen kennenzulernen und diese mit ihren eigenen Erfahrungen zu vergleichen. 

Am Freitag, 30.01., stand der inhaltliche Austausch zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden im mazedonischen und deutschen Schulalltag im Vordergrund. In gemischten Kleingruppen aus jeweils zwei deutschen und zwei mazedonischen Schüler*innen erarbeiteten sie zunächst selbstgewählte Unterthemen – wie z.B. Schulabschlüsse, Fächer und Tabesabläufe. Diese führten sie gemeinschaftlich zu einem großen Plakat zusammen, wobei sie die inhaltliche Ausrichtung und kreative Umsetzung frei gestalten konnten. Der Nachmittag wurde durch den Besuch im Kino sowie der Stadtmall abgerundet. 

Am Samstag, 31.01., lernten unsere Schüler*innen das Stadtzentrum von Skopje sowie das aus der osmanischen Zeit stammende Basarviertel kennen. Startpunkt war das Stadtmuseum im ehemaligen Bahnhof, der bis zum tragischen Erdbeben 1963 in Betrieb war und damals als einer der modernsten Bahnhöfe in Südosteuropa galt. Weiter ging es zum Gedenkhaus von Mutter Teresa, der einzigen mazedonischen Nobelpreisträgerin und Humanistin. Der Stadtrundgang setzte sich dann zum Hauptplatz mit dem großen Denkmal von Alexander dem Großen fort, anschließend überquerten wir die Steinerne Brücke über den Fluss Vardar und besuchten das osmanische Basarviertel mit seinen verwinkelten Gassen auf Kopfsteinpflaster. Hier hatten unsere Schüler*innen die Gelegenheit, landesstypische Süßspeisen in einem Café zu probieren. Der Stadtrundgang bot den Schüler*innen einen Einblick in die historischen und kulturellen Besonderheiten Skopjes. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde von den Gastfamilien für gemeinsame Aktivitäten genutzt. 

Am Sonntag, 01.02., hieß es leider bereits Abschied nehmen. Um 08.00 Uhr morgens verabschiedeten wir uns bei strömendem Regen von den Gastfamilien, den Austauschpartner*innen sowie den mazedonischen Lehrkräften. Der Abschied war für viele bewegend und ein trauriger Moment, doch versprach man sich, in Kontakt zu bleiben und sich künftig wiederzusehen. Ein herzlicher Dank geht an unsere mazedonischen Kolleginnen, die den Austausch vor Ort in Skopje organisiert haben: Sanda Pulevska Gochev, Bojana Bozhinova Manasieva, Sandra Stanoeski und Vesna Kiprinovska Nikolovska.